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Apfelkerne gesund – 5 Geheimnisse, die du wissen solltest

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Was steckt in Apfelkernen wirklich drin?

Bis vor einigen Jahren riet man uns davon ab, Apfelkerne zu essen. Unsere Vorfahren sprachen sogar vom „Bösen im Apfelkern“, das krank machen kann. Inzwischen allerdings haben Alternativmediziner herausgefunden, dass das Innere des Apfels Gutes beinhalten könnte.

Apfelkerne schmecken nussig

Wer schon einmal bewusst oder unabsichtlich einen Apfelkern zerbissen hat, wird sich an seinen nussigen und leicht bitteren Geschmack erinnern. Er reicht an das Aroma von Mandeln heran, wobei die bittere Note jedoch viel dezenter hervortritt. Grund dafür sind seine Inhaltsstoffe, allen voran das Amygdalin.

Apfelkerne lassen im Körper Blausäure entstehen

Amygdalin ist ein Glykosid, das eine Vorstufe der Blausäure darstellt. Gelangt sie in den menschlichen Verdauungstrakt, wirken Wasser und Enzyme auf sie ein. Sie kann sich zu Blausäure umwandeln. Blausäure löst im Körper Vergiftungserscheinungen aus, die sich unter anderem in Atemnot, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden äußern können. Wird im Körper zu viel Blausäure produziert, kann der Tod eintreten. Beim Verzehr von Apfelkernen besteht diese Gefahr aber nicht. Schließlich wird niemand auf die Idee kommen, mehrere Handvoll Apfelkerne auf einmal zu essen. Nur wenige Apfelkerne schaden der Gesundheit nicht. Immerhin wird der größte Teil des mit Apfelkernen aufgenommenen Amygdalins ohnehin wieder ausgeschieden. Im Vergleich zu anderem Kern- und Steinobst ist der Anteil an Amygdalin in Apfelkernen obendrein gering.

Apfelkerne enthalten „Vitamin“ B17

Im Gegenzug wird das Amygdalin als Vitamin bezeichnet, das ausschließlich in Kern- und Steinobst vorkommt. Es handelt sich um den irreführenden Namen Vitamin B17. Es ähnelt in seiner Zusammensetzung dem halbsynthetischen Glykosid Laetril. Welche Auswirkungen das Vitamin B17 auf den menschlichen Körper hat, konnte in wissenschaftlichen Studien bisher nicht bewiesen werden. Dennoch kommt es in der alternativen Medizin relativ häufig zum Einsatz.

Apfelkerne sollen vor Krankheiten schützen

Dem Vitamin B17 sagen Alternativmediziner nach, dass es vor der Entstehung von Tumoren schützen kann. Insbesondere vor Krebs im Darm soll es den Menschen bewahren. Neueste Untersuchungsergebnisse gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie behaupten, dass das Vitamin B17 bereits entstandene Krebszellen zum Absterben bringen kann. Auslösen soll diesen Effekt die bereits angesprochene Blausäure, die das Enzym ß-Glykosidase enthält. Kritiker jedoch halten diese Studien für unseriös und sehen die orale beziehungsweise intravenöse Verabreichung von B17 als reine Geldschneiderei.

Dosis der Apfelkerne entscheidet über die Wirkung

Wie geht man nun mit diesem Wissen am sichersten um? Soll man Apfelkerne essen oder besser nicht? Bis verlässliche wissenschaftliche Aussagen vorliegen, dürfte der Mittelweg der beste Kompromiss sein. Täglich Apfelkerne zu essen, empfiehlt sich sicher nicht. Schon gar nicht dürfte es lohnen, für den Kauf des Vitamins B17 in der Apotheke oder im Reformhaus viel Geld auszugeben. Denn seine positive Wirkung lässt sich lediglich erahnen. Wer beim Verzehr von Äpfeln das Kerngehäuse ebenfalls isst, wird allerdings nichts falsch machen. Denn immerhin schmecken die Kerne recht aromatisch. Und eventuell stärken sie sogar die Gesundheit. Auf große Wunder allerdings sollte man nicht hoffen. Damit das Vitamin B17 eine Wirkung zeigt, müsste es in großen Mengen aufgenommen werden. Dadurch wiederum würde der Gehalt an Blausäure im Körper ansteigen. Der könnte zu gesundheitlichen Beschwerden und sogar zum Tod führen.

Meine ganz spezielle Meinung ob man Apfelkerne essen sollte und ob sie gesund sind? Dann empfehle ich dir einen weiteren Artikel von mir, zum Apfelkerne essen zu lesen

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