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Gesunde Ernährung mit grünen Smoothies – Powerdrinks fürs Herz

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Vorbeugung von Krankheiten. Viele Erkrankungen lassen sich auf falsche und schlechte Ernährung zurückführen. Die sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ entstehen oft durch Mangel wichtiger Nährstoffe oder durch Zunahme von zu vielen giftigen Zusatzstoffen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein Thema, bei dem eine bewusste und gesunde Ernährung eine besonders große Rolle spielt. Regelmäßig werden bestimmte Lebensmittel zu „Herz-Wundermitteln“ oder „Herz-Killern“ erklärt. Das Interesse kommt nicht von ungefähr: Ca. 40 % aller Todesfälle in Deutschland lassen sich auf Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zurückführen.

Viele Obst- und Gemüsesorten sind vollgepackt mit Nährstoffen, welche die gesunde Funktion des Herzens aufrecht erhalten. Es ist aber nicht immer leicht, die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen. Die Abhilfe: Grüne Smoothies. In diesem Beitrag erfährst du, mit welchen Bestandteilen du dir deinen eigenen Herz-Powerdrink zusammen mixen kannst.

Grüne Smoothies sind gesund!

Obst und Gemüse haben eine große Nährstoffdichte. Das bedeutet, dass bereits kleine Mengen reich an Vitaminen und Mineralien sind. Zusätzlich enthalten sind aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll und Polyphenole. Gerade diese machen den Pflanzensaft so wertvoll.

Dem Pflanzengrün Chlorophyll werden schon seit mehreren Jahren große gesundheitliche und antioxidantische Wirkungen zugesprochen. Diese Antioxidantien verhindern, dass freie Radikale die Blutgefäße im Körper beschädigen.

Polyphenole sitzen oft direkt unter der Schale und geben dem Obst oder dem Gemüse Farbe, Geruch und Geschmack. Um die größte Menge an Nährstoffen zu sich zu nehmen, kann ein Apfel deshalb gerne auch komplett—sogar mit Stiel und Kernen—in den Mixer geworfen werden. Auch Polyphenole sollen ebensfalls antioxidantisch wirken. Je nach Obst- und Gemüsesorte können aber vollkommen unterschiedliche Sekundärstoffe mit gänzlich anderer Wirkung enthalten sein.

Grüne Smoothies – Der gesunde Weg, Gemüse zu verarbeiten

Grüne Smoothies sind aber nicht einfach nur ein Weg, Gemüsemuffeln den Salat schmackhaft zu machen. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe sind nämlich oft zwischen den Zellwänden eingeschlossen. Um vom Körper aufgenommen werden zu können, müssen diese möglichst fein aufgeschlossen werden. Das geschieht zum Beispiel durch Kauen oder Kochen.

Aber seien wir mal ehrlich, wir kauen oft viel zu wenig und selbst bei langem Kauen bleiben viele Pflanzenstücke noch zu groß. Die Folge: Ein großer Teil der wichtigen Nährstoffe geht einfach verloren.

Viel effektiver ist das Zerkleinern im Mixer. Ein normales Küchengerät führt bereits zu wesentlich mehr aufgeschlossenen Nährstoffen. Je leistungsstärker der Mixer, desto mehr Nährstoffe werden allerdings in der Regel freigesetzt.

Gesunde Smoothies sind selbst gemacht

Smoothies aus dem Supermarkt sind leider oft richtige Kalorienbomben. Meistens handelt es sich dabei um reinen Fruchtbrei, Smoothies mit vielen grünen Pflanzenstoffen sucht man vergeblich. Im schlimmsten Fall ist dann sogar noch extra Zucker dazugegeben.

Gerade bei regelmäßigem Smoothie-Genuss ist das nicht unproblematisch. Der viele Zucker kann Diabetes und Übergewicht verursachen. Auch Zahnprobleme wie Karies sind häufig die Folge. Wer seinen Körper mit einer Saft-Diät entgiften oder etwas Gewicht verlieren will, sollte deshalb von diesen Fertigprodukten die Finger lassen.

Viel besser ist es, den Saft selbst herzustellen. Dabei wird viel Pflanzengrün hineingetan und der Smoothie nach der Herstellung möglichst gleich verzehrt. Mit dem richtigen Mixer geht das einfach, schnell und billig.

Um die Zähne nicht unnötig zu belasten, sollte man nicht über mehrere Stunden am Trank „nuckeln“. Mit den richtigen Inhaltsstoffen kann ein grüner Smoothie durchaus eine Mahlzeit ersetzen und sollte auch so getrunken werden. Wegen der Fruchtsäure ist es außerdem besser, mit dem Zähneputzen eine halbe Stunde zu warten.

Ein gesundes Herz – Mehr als nur die richtige Ernährung

Für die Herzgesundheit kann gar nicht genug getan werden. Aber Ernährung allein ist noch nicht alles. Denn gerade die Zähne sind ein großer Risikofaktor. Eine Wurzelentzündung oder Parodontitis schwächt das Immunsystem und verursacht Herz-Kreislauf-Probleme. „Über die Blutgefäße im Kiefer verteilen sich die Bakterien sich im ganzen Körper“, sagt Karsten Troldner, Spezialist für Wurzelbehandlungen in der Praxis Zahnärzte MG in Mönchengladbach.

Wer bewusst auf seine Gesundheit achtet, geht deshalb regelmäßig zum Zahnarzt. Und damit Probleme gar nicht erst entstehen, ist zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung angebracht. Man sollte hier einmal ein paar Zahnzusatzversicherungen vergleichen und durchrechnen, ob sich sowas für einen lohnt. Die Beiträge von günstigen Tarifen hat man durch die Kostenerstattung der Zahnreinigungen oft schon fast wieder drin.

Das Smoothie Rezept für dein gesundes Herz

Spinat-Smoothie

Hier ist ein einfaches und gesundes Smoothie Rezept, mit dem du dein Herz stärken und Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen kannst.

Spinat Smoothie

  • Eine Hand voll Spinat – Enthält große Mengen an Chlorophyll und Folat (Folsäure), das zu einer normalen Blutbildung und normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
  • 1/2 Apfel – Besonders unter der Schale sind viele Polyphenole vorhanden.
  • 1/2 Birne – Das enthaltene Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei.
  • Eine Hand voll Heidelbeeren – Enthalten Polyphenole und viele Antioxidantien.
  • 1/2 TL Chiasamen – Sind voll mit ungesättigten und gesunden Omega-3-Fettsäuren.
  • 1 TL grüner Tee – Auch hier sind viele Polyphenole enthalten.
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