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gruenkohl gesund

Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli

Wenn es hierzulande Winter wird, dann kommt unweigerlich die Zeit für Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli. Die drei Gemüsearten gehören ganz einfach in die kalte Jahreszeit wie Eis und Schnee. Selbst wenn es heute fast alle Gemüsearten das ganze Jahr über gibt, hat Wintergemüse einen ganz eigenen Reiz. Man kann herrliche vegane Gerichte daraus zaubern, die in die frostige Zeit hervorragend passen. Aber noch viel besser ist, sie in frisch gepressen Säften mit einzuarbeiten und sich damit einen Energieschub vom regionalen Wintersuperfood zu verschaffen.

Was macht gerade Wintergemüse so wertvoll?

Früher war das Wintergemüse so wichtig, weil es im Winter frisch geerntet werden konnte und in einer Jahreszeit, in der sonst nichts Frisches zu bekommen war, Vitamine und andere wertvollen Inhaltsstoffe lieferte. Ganz besonders zu erwähnen ist auch, das Grünes Blattgemüse weitaus mehr Vitamin C auf 100 mg enthält als manch Zitrusfrucht. [click to continue…]

Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte liegen bei den Deutschen hoch im Kurs – die sauren Früchte sind nicht nur lecker und sehr gesund, sondern können auch mit äußerst vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten auftrumpfen. Am liebsten verwende ich die Zitrone als Saftbeigabe wenn ich frische Säfte presse. Zitrusfrüchte sind reich an Vitaminen und sollten daher auf keinem Speiseplan fehlen – regelmäßiger Verzehr von Zitrusfrüchten aller Art, kann den Vitaminhaushalt deutlich verbessern und sich somit positiv auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken.

Ganz wichtig zu erwähnen ist auch das Zitrusfrüchte basisch wirken, nicht wie man vermuten mag weil sie Fruchtsäure enthalten eher den Körper übersäuern. Richtig ist aber das man vor und nach dem Zähneputzen besser keine Zitrusfrüchte verspeist, weil man hier dem Zahnschmelz schaden kann. Doch aufgepasst, nicht immer sind Zitrusfrüchte frei von Spritzmitteln und Chemikalien. Es ist zwar richtig, dass der menschliche Körper mit einer geringen Menge von bedenklichen Chemikalien und Spritzmitteln gut fertig werden kann, jedoch sind die auf der Schale oft vorzufindenen Pestizide agressiv und krebserregend. Daher empfehle ich wirklich jedem Bio Ware zu bevorzugen, wobei diese auch oft nicht ganz rein von Pflanzenschutzmitteln ist.

Was steckt hinter der Spritzmittelindustrie?

Die industrielle, moderne Land- und Lebensmittelwirtschaft setzt nahezu in jeder Fruchtzucht diverse Spritzmittel und andere Chemikalien ein, um einerseits das Wachstum der Früchte zu fördern und andererseits Schädlinge zu bekämpfen. Produzenten von Zitrusfrüchten argumentieren meist damit, das der Einsatz solcher Gifte vonnöten ist, um gute Ernten einzufahren und kürzere Wachstums- und Reifungsphasen der Früchte zu erzielen. Besonders mit Schädlingen, Parasiten und Insekten, haben die Züchter in den meist feucht warmen Ursprungsländern, wo die meisten unserer Zitrusfrüchte her stammen, zu kämpfen. Trockene Gebiete sind für den Anbau zu bevorzugen!

Rückstände dieser Chemikalien ziehen in die Schalen der Früchte ein und setzen sich dort in relativ geringen Mengen ab. Dennoch kann der häufige Verzehr von Zitrusfrüchten eine hohe Belastung des Körpers, mit unterschiedlichen Giften, nach sich ziehen. Man sollte daher bei der Verarbeitung der Früchte auf den Verzehr der Schalen verzichten, wenn man sich nicht zu 100% sicher ist, das die Zitrusfrüchte von einer chemiefreien Plantage stammen. Zwar ist allgemein bekannt, das auch die meisten Vitamine der unterschiedlichen Früchte in der Schale beheimatet sind, dennoch sollte man bei Ungewissheit, über die verwendeten Spritzmittel und Chemikalien, auf die Verwendung der Schalen verzichten, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

In der Zitrusschale liegt die Kraft. Da es auch wie schon erwähnt bei Bio „schwarze Schafe“ gibt, bin ich sehr vorsichtig und informiere mich über die Herkunft sehr genau. Denn mir ist die Schale der Zitrone, Orange oder Mandarine sehr wichtig. Dort stecken wesentliche sekundäre Stoffe drinnen, die sogar gegen Krebs wirken sollen! Daher vor Verwendung sehr gut abwaschen, egal ob Bio oder nicht.

Beim Einkauf auf Ursprung und Qualität achten!

Wie bei fast allen gesunden Lebensmitteln, gilt auch beim Kauf von Zitrusfrüchten die Faustregel, je höher der Preis, desto besser die Qualität. Natürlich gibt es auch Ausnahmen und nicht jede preiswerte Zitrusfrucht, muss gleichzeitig mit Spritzmitteln belastet sein. Man sollte allerdings sehr darauf achten, wo die Früchte her stammen, wie sie optisch aussehen und riechen. Gerade Zitronen die glänzen wie ein Spiegel sind meist gewachst und nachbehandelt. Die intensive Schalenfarben, können oft ein Indiz dafür sein, das Chemikalien bei der Aufzucht verwendet wurden.

Zitrusfrüchte aus Bio-Lebensmittelläden, die für chemiefreie Produkte einstehen, sollten in der Regel bedenkenlos zu kaufen sein. Im Supermarkt und auf dem örtlichen Wochenmarkt, sollte man die Etiketten genau durchlesen und gegebenenfalls nach Ursprung und Belastung der Früchte fragen. Um wirklich gesunde Lebensmittel auf den Tisch zu bringen und die vielen Vitamine von Zitrusfrüchten, mit gutem Gewissen, verzehren zu können, kann man lieber etwas mehr Geld investieren, als billiges, künstlich gezüchtetes und mit Spritzmitteln überlastetes Obst zu kaufen. Qualität hat ihren Preis, doch dieser sollte einem die eigene Gesundheit und die der Familie allemal wert sein!

Tipp: In Sizilien gibt es einige Bio Anbaugebiete, diese liefern Europaweit frei Haus frisch geerntete Bio Früchte. Oft sind sogar die konventionell angebauten Obstsorten frei von Pestiziden weil das sizilianische mediterran geprägte Klima so optimal für den Anbau von Gemüse und Obst ist, dass man sehr wenig mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten muss. Der Nährstoffreiche Boden der durch das Vulkangestein zurückzuführen ist hat den positiven Effekt das der Gehalt an gesunden Inhaltstoffen sehr hoch ist. Im Obst und Gemüseanbau weiss man das wenn die Pflanze genügend mit allen Nährstoffen versorgt ist, das sie auch resistenter gegen äußere Feinde ist.
 

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OPC Traubenkernextrakt – Das Wunder der Weintraube

Als OPC oder oligomere Procyanidine werden Komplexe aus antioxidativen Substanzen bezeichnet, die gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen oder sie lindern. Außerdem wird ihnen nachgesagt, die natürlichen Alterungsprozesse aufzuhalten. Über die OPC Traubenkernextrakt-Wirkung informiert der nachfolgende Artikel. Mein Rezept für einen frischen Trauben-Himbeersaft.

Welche Wirkung hat OPC Traubenkernextrakt?

OPC Traubenkernextrakt besitzt ein hohes Potential an Heilstoffen. Es lindert beispielsweise Hautprobleme, lässt chronische Entzündungen abklingen, schützt die Blutgefäße vor Ablagerungen, verbessert die Sehfähigkeit und verhilft zu einer elastischen Haut. Bei folgenden Beschwerden lohnt es, an die Einnahme von OPC Traubenkernextrakt zu denken:

  • frühzeitige Faltenbildung der Haut
  • Erschlaffung des Bindegewebes
  • offene Wunden
  • Neurodermitis
  • Haarverlust
  • Nachlassen der Sehkraft
  • Bluthochdruck
  • Osteoporose
  • Diabetes
  • hohe „schlechte“ Cholesterinwerte
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Allergien
  • schwaches Immunsystem
  • Aufmerksamkeitsdefizite
  • Ödeme und Schwellungen der Beine
  • Krebs.

Allerdings sollte die Einnahme von OPC Traubenkernextrakt mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden, da die Wirkstoffe unter Umständen Nebenwirkungen auslösen oder die Wirkung von Medikamenten beeinflussen können. Beispielsweise verändert das OPC Traubenkernextrakt die Blutgerinnung. Als alleiniges Medikament eignet es sich bei der Behandlung schwerer Erkrankungen nicht. Zudem sollte es keineswegs in Eigenregie als Ersatz für verordnete Medikamente oder Therapien angesehen werden. Die Einnahme von OPC Traubenkernextrakt ersetzt keinen Arztbesuch.

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Welche Wirkungen von OPC Traubenkernextrakt konnten durch Studien nachgewiesen werden?

OPC Traubenkernextrakt-Studien haben bewiesen, dass bei Teilnehmern, die zur Verdickung der Halsschlagader sowie zu Gefäßablagerungen neigten, die regelmäßige Einnahme hochdosierten OPC Traubenkernextraktes zu einer deutlichen Verbesserung ihres Gesundheitszustandes führte. Andere Tests belegten ein geringeres Risiko zur Entwicklung von Darmkrebs und Prostatakrebs, was daran liegen soll, dass das OPC Traubenkernextrakt relativ schnell verstoffwechselt wird und somit recht lange im Darm verbleibt, bevor es ausgeschieden wird. Tierversuche konnten bei bestehendem Brust- und Hautkrebs sogar eine Verringerung der Metastasierung sowie eine Herabsetzung der Hautschädigung durch eine intensive Sonneneinstrahlung bestätigen. Die Entgiftung das sogenannte Detox kann mit OPC Traubenkernen zudem erhöht werden, wenn man verschiedene Detox-Säfte kombiniert.

Welche Früchte enthalten OPC?

Oligomere Procyanidine kommen in der Natur in vielen Pflanzen vor, allerdings ist deren Konzentration nicht überall gleich hoch. Während 100 Gramm Bananen nur etwa 3 Gramm dieser Molekülketten enthalten und Süßkirschen 17, findet man in Erdbeeren 42 Gramm und in roten Weintrauben sogar 45 Gramm. Letzteren kommt somit der höchste Stellenwert für die ausgewogene Ernährung zu.

Schützt das Glas Rotwein tatsächlich gegen einen Herzinfarkt?

Nun könnte man davon ausgehen, dass das tägliche Glas Rotwein vor der Hautalterung und dem Herzinfarkt schützt. Als das OPC Traubenkernextrakt in den 1950-er Jahren entdeckt wurde, berichteten die Medien von derartigen Effekten häufig. Allerdings darf nicht unbeachtet bleiben, dass diese Berichte von einem französischen Forscher stammten, der Rotwein demnach aus einem Weinanbaugebiet kam, in dem die Trauben gut ausreifen konnten. Und sie enthielten noch Kerne. Inzwischen wurden viele kernlose Sorten gezüchtet. Sie werden oft frühzeitig beerntet. Der Gehalt an OPC Traubenkernextrakt ist im heute hergestellten Rotwein also gering. Zudem enthält Rotwein häufig Zusatzstoffe, auf die einige Menschen allergisch reagieren. Dazu zählen beispielsweise Schwefelverbindungen. Nicht zuletzt warnen Fachleute wegen des Alkoholgehalts vor dem täglichen Wein-Genuss. Nicht selten kann dieser der Einstieg in eine Abhängigkeit sein. Wer seine Gesundheit schützen möchte, sollte besser OPC Traubenkernextrakt kaufen.

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  • Original OPC 133 von Robert Franz
  • 140 mg OPC (Oligomere Proanthocyanidine) pro Kapsel

Wo kann man OPC Traubenkernextrakt kaufen?

Hochwertiges OPC Traubenkernextrakt stammt aus einem ökologischen Anbau. Es trägt die Bezeichnung OPC Traubenkernextrakt bio. Erwerben lassen sich OPC Traubenkernextrakt-Kapseln und OPC Traubenkernextrakt-Pulver in Drogerien, Apotheken oder beim Internet-Fachhändler. Die auf der Packungsbeilage angegebene OPC Traubenkernextrakt-Dosierung sollte unbedingt eingehalten werden, damit tatsächlich eine Wirkung erzielt wird. Dass OPC Traubenkernextrakt schädlich ist, wenn es in sehr hohen Mengen eingenommen wird, konnte bisher zwar nicht beobachtet werden. Jedoch können bei empfindlichen Menschen Allergien oder Kreuzallergien mit anderen Nahrungsmitteln ausgelöst werden. Wer Symptome einer Allergie an sich bemerkt, sollte auf OPC Traubenkernextrakt verzichten.

Fazit

Wer nach einem sinnvollen Nahrungsergänzungsmittel sucht, ist mit der Verwendung von OPC Traubenkernextrakt gut beraten. Es wirkt gegen vielerlei Volkskrankheiten sowie gegen entzündliche Prozesse im Körper. Selbst bei schweren Erkrankungen wie Krebs ist es ein sinnvolles Mittel in der begleitenden Therapie. Damit sich die positiven Effekte des OPC Traubenkernextrakts kurzfristig einstellen, sollte es hochdosiert eingenommen werden. Bestenfalls erwirbt man es in der Apotheke. Dann stammt es mit Sicherheit aus einem ökologischen Anbau.

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Was steckt in Apfelkernen wirklich drin?

Bis vor einigen Jahren riet man uns davon ab, Apfelkerne zu essen. Unsere Vorfahren sprachen sogar vom „Bösen im Apfelkern“, das krank machen kann. Inzwischen allerdings haben Alternativmediziner herausgefunden, dass das Innere des Apfels Gutes beinhalten könnte.

Apfelkerne schmecken nussig

Wer schon einmal bewusst oder unabsichtlich einen Apfelkern zerbissen hat, wird sich an seinen nussigen und leicht bitteren Geschmack erinnern. Er reicht an das Aroma von Mandeln heran, wobei die bittere Note jedoch viel dezenter hervortritt. Grund dafür sind seine Inhaltsstoffe, allen voran das Amygdalin.

Apfelkerne lassen im Körper Blausäure entstehen

Amygdalin ist ein Glykosid, das eine Vorstufe der Blausäure darstellt. Gelangt sie in den menschlichen Verdauungstrakt, wirken Wasser und Enzyme auf sie ein. Sie kann sich zu Blausäure umwandeln. Blausäure löst im Körper Vergiftungserscheinungen aus, die sich unter anderem in Atemnot, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden äußern können. Wird im Körper zu viel Blausäure produziert, kann der Tod eintreten. Beim Verzehr von Apfelkernen besteht diese Gefahr aber nicht. Schließlich wird niemand auf die Idee kommen, mehrere Handvoll Apfelkerne auf einmal zu essen. Nur wenige Apfelkerne schaden der Gesundheit nicht. Immerhin wird der größte Teil des mit Apfelkernen aufgenommenen Amygdalins ohnehin wieder ausgeschieden. Im Vergleich zu anderem Kern- und Steinobst ist der Anteil an Amygdalin in Apfelkernen obendrein gering.

Apfelkerne enthalten „Vitamin“ B17

Im Gegenzug wird das Amygdalin als Vitamin bezeichnet, das ausschließlich in Kern- und Steinobst vorkommt. Es handelt sich um den irreführenden Namen Vitamin B17. Es ähnelt in seiner Zusammensetzung dem halbsynthetischen Glykosid Laetril. Welche Auswirkungen das Vitamin B17 auf den menschlichen Körper hat, konnte in wissenschaftlichen Studien bisher nicht bewiesen werden. Dennoch kommt es in der alternativen Medizin relativ häufig zum Einsatz.

Apfelkerne sollen vor Krankheiten schützen

Dem Vitamin B17 sagen Alternativmediziner nach, dass es vor der Entstehung von Tumoren schützen kann. Insbesondere vor Krebs im Darm soll es den Menschen bewahren. Neueste Untersuchungsergebnisse gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie behaupten, dass das Vitamin B17 bereits entstandene Krebszellen zum Absterben bringen kann. Auslösen soll diesen Effekt die bereits angesprochene Blausäure, die das Enzym ß-Glykosidase enthält. Kritiker jedoch halten diese Studien für unseriös und sehen die orale beziehungsweise intravenöse Verabreichung von B17 als reine Geldschneiderei.

Dosis der Apfelkerne entscheidet über die Wirkung

Wie geht man nun mit diesem Wissen am sichersten um? Soll man Apfelkerne essen oder besser nicht? Bis verlässliche wissenschaftliche Aussagen vorliegen, dürfte der Mittelweg der beste Kompromiss sein. Täglich Apfelkerne zu essen, empfiehlt sich sicher nicht. Schon gar nicht dürfte es lohnen, für den Kauf des Vitamins B17 in der Apotheke oder im Reformhaus viel Geld auszugeben. Denn seine positive Wirkung lässt sich lediglich erahnen. Wer beim Verzehr von Äpfeln das Kerngehäuse ebenfalls isst, wird allerdings nichts falsch machen. Denn immerhin schmecken die Kerne recht aromatisch. Und eventuell stärken sie sogar die Gesundheit. Auf große Wunder allerdings sollte man nicht hoffen. Damit das Vitamin B17 eine Wirkung zeigt, müsste es in großen Mengen aufgenommen werden. Dadurch wiederum würde der Gehalt an Blausäure im Körper ansteigen. Der könnte zu gesundheitlichen Beschwerden und sogar zum Tod führen.

Meine ganz spezielle Meinung ob man Apfelkerne essen sollte und ob sie gesund sind? Dann empfehle ich dir einen weiteren Artikel von mir, zum Apfelkerne essen zu lesen

zitronenschale

Die meisten Menschen verwenden bei der Zitrone lediglich den Saft, um sich selbst etwas Gutes zu tun oder Gerichte zu verfeinern. Dabei hat die saure Frucht noch einiges mehr zu bieten, denn ihre größten Vorzüge stecken tatsächlich in der Schale. Viele wissen nicht, dass diese tatsächlich essbar ist. Hierbei ist es wichtig, stets unbehandelte Zitronen zu verzehren, da gespritzte Früchte stark mit giftigen Chemikalien belastet sind. Unbehandelte Zitronenschale ist jedoch völlig unbedenklich und ein wertvoller Unterstützer für die menschliche Gesundheit. Aus diesem Grunde darf bei mir in fast keinem frisch gepressten Obst oder Gemüsesaft auch Zitrone fehlen. Wir haben ihre drei größten Pluspunkte zusammengestellt.

1. Die Zitronenschale enthält viele Nährstoffe

In der Schale der Zitrone sind bis zu zehnmal so viele Vitamine enthalten wie im Zitronensaft. Bestechend ist der hohe Vitamin C-Gehalt, wodurch das Immunsystem gestärkt wird und gewappnet gegen Infektionskrankheiten ist. Überdies liefert sie wertvolles Kalium, Magnesium und Calcium, welches die Knochen erhält und vor Osteoporose schützt. Die Zitronenschale hat zudem den Vorzug, dass sie Pektine, Phosphor, Flavonoide und ätherische Öle enthält. Außerdem bietet sie verschiedene Säuren, wie Ameisensäure, Apfelsäure und Zitronensäure, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

 

2. Die Zitronenschale ist gut für den Organismus

Durch die enthaltenen Pektine werden Giftstoffe aufgenommen und aus dem Körper transportiert. Die inneren Organe, wie Leber und Niere werden mithilfe der Antioxidantien vor einer Abnutzung geschützt und in ihrer natürlichen Reinigung unterstützt.

Dank ihrer Ballaststoffe kann die Zitronenschale Verstopfung vorbeugen und die Verdauung auf Trab halten, da die Transitmenge der Nahrung auf natürliche Weise erhöht wird. Durch die Förderung des Stoffwechsels beschleunigt sie den Gewichtsverlust. Blähungen werden gelindert und Entzündungen im Bauchraum gehemmt.

Darüber hinaus können die Flavonoide der Zitronenschale einem erhöhten Blutdruck entgegen wirken. Es wirkt sich zudem positiv auf die Gesundheit der Blutzellen aus und hilft dabei, den Cholesterinwert zu senken.

Anders als ihr Geschmack es vermuten lässt, wirkt die Zitronenschale im Körper gegen eine Übersäuerung an, denn sie wird im Organismus zu Basen umgewandelt und hilft so, die Zellen zu schützen.

Aber auch für die äußere Anwendung eignet sich die Zitronenschale gut. Sie wirkt desinfizierend bei Verletzungen und hat eine wundheilende Wirkung. Durch die Fruchtsäure wirkt sie adstringierend auf der Gesichtshaut und verfeinert so die Poren. Sie ist so ein effektives Mittel gegen fettige Haut und Pickel.

3. Die Zitronenschale wirkt krebshemmend

Durch ihre entgiftende und zellenschützende Wirkung beugt die Zitronenschale Krebserkrankungen vor. Bei regelmäßigem Konsum kann das Brustkrebsrisiko um bis zu 10 Prozent gesenkt werden. Jüngste Studien haben gezeigt, dass sie dank der enthaltenen Flavonoide sogar in der Lage sein soll, Krebszellen gänzlich zu zerstören. Ihre Wirkung soll hierbei zehnmal effektiver sein als die von einer Chemotherapie. Sie verhindern sowohl die Bildung von Metastasen und bewirken das Absterben der Krebszellen, ohne dabei den gesunden Körperzellen zu schaden. Besonders gute Ergebnisse wurden bei der Behandlung von Prostatakrebs erzielt. Hierbei konnten entstandene Krebszellen bis zu 100 Prozent gehemmt werden. Seit 1970 gibt es Studien, die immer wieder die Wirksamkeit der Flavonoide gegen fast alle üblichen Krebsarbeiten beweisen.

Fazit:

Dank ihres großen Nährstoffgehalts, der positiven Auswirkung auf die Verdauung und ihrer zellschützenden Wirkung ist die Zitronenschale ein echtes Universalgenie auf dem Gebiet der Gesundheit. Es gibt also gute Gründe, sie zukünftig nicht mehr zu entsorgen, sondern zum Bestandteil seiner Ernährung zu machen. Aber nicht nur in der Zitronenschale stecken ganz besondere Stoffe, sondern auch in den Zitronenkernen.