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Saftkur in den Wechseljahren

Wechseljahre Frau

Dass die Wechseljahre für viele Frauen keine leichte Zeit sind, ist den meisten bekannt. Doch muss man sich wirklich damit abfinden?

Als Wechseljahre bezeichnet man die hormonelle Umstellung im Körper der Frau beim Übergang von der reproduktiven in die postmenopausale Phase.

Während der Wechseljahre ist der Körper weitreichenden Veränderungen und damit auch großem Stress ausgesetzt. Dies führt mitunter zu verschiedenen Problemen, die bei verschiedenen Person unterschiedlich stark ausfallen können.

Zu den Beschwerden gehören Hitzewallungen, Schweißausbrüche, ein Verlust der Libido oder auch eine Atrophie der Scheidenhaut. Letztere ziehen wiederum große Problem beim Geschlechtsverkehr nach sich.

In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder verschiedenste Trends und Versuche, diese Probleme wirksam zu bekämpfen. Oftmals wurde damit mehr Schaden angerichtet als einn merkbaren Nutzen.

Behandeln der Wechseljahre

Ein neuer Trend, der tatsächlich Linderung bei genannten Beschwerden liefern soll, sind sogenannte Saftkuren.

Durch das Trinken frisch gepresster Säfte, beispielsweise aus Karotten oder Orangen, soll der Körper einer natürlichen Reinigungsprozedur unterzogen werden und durch eine Entgiftung wieder zu alten Kräften finden.

Eine solche Saftkur dauert rund 5-7 Tage und sollte durch Ruhe und Entspannung ergänzt werden, damit der Körper wieder auf Touren kommen kann. Hilfreich ist es, auf scharfe Gewürze wie Salz und Pfeffer zu verzichtet und lediglich Obst und Gemüse zu konsumieren.

Natürlich dürfen neben den verschiedenen Säften auch weitere Nahrungsmittel zu sich genommen werden. Es ist allerdings ratsam, auch hier möglichst auf Schonkost zu setzen.

Beispielplan für eine Saftkur

Es wird empfohlen, zunächst mit einem reinen Obstsaft-Tag zu starten. Je nach Saison sind frisch gepresster Orangen-, Beeren- oder Melonensaft beliebte Varianten. Allerdings darf man ruhig auf persönliche Präferenzen eingehen und die eigene Lieblingsfrucht auswählen.

In den weiteren Tagen sind der persönlichen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist alles was, was einem gefällt, solange die oben erwähnten Regeln eingehalten werden. Neben Früchten dürfen auch sämtliche Gemüsesorten auf dem Speiseplan stehen.

Folgenden Säfte eignen sich hervorragend zum selber Mixen und ausprobieren:

  • Rote-Bete-Möhren-Saft (bei Bedarf kann auch noch etwas Orange hinzugefügt werden)
  • Spinatsaft
  • Karotten-Birnen-Orangen-Ingwer-Saft
  • Gurke-Zucchini-Paprika-Tomaten-Saft
  • Kokosnussaft
  • Avocadosaft
  • Gurkensaft
  • Orangen- oder Apfelsaft

Schon hier zeigt sich die Vielfältigkeit der Säfte, die zubereitet werden können. Am besten ist es jedoch, wenn man selbst kreativ wird und sein eigenes Saftprogramm zusammenstellt. So kann man genau auf persönliche Vorlieben eingehen und die Saftkur nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten.

Auf ähnliche Weise wird die Saftkur am Ende mit einem weiteren, reinen Obstsaft-Tag abgeschlossen. Auch hier darf man auf die eigenen Präferenzen und Erfahrungen der letzten Tage bei der Auswahl der Obstsorten setzen.

Eine gute Alternative

Schon nach wenigen Tagen sollte sich die reinigenden Wirkung der Saftkur einstellen. Das Tolle daran: Eine Saftkur kann ohne großen Aufwand jederzeit wieder durchgeführt werden. Damit wird der Körper aufgebaut und gleichzeitig der Geldbeutel geschont. Mit Detoxkuren kann man seine Wechseljahre pflanzlich behandeln – eine gute Alternative zu herkömmlichen Mitteln in den Wechseljahren.