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Superfood Wintergemüse – Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli extrem gesund

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Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli

Wenn es hierzulande Winter wird, dann kommt unweigerlich die Zeit für Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli. Die drei Gemüsearten gehören ganz einfach in die kalte Jahreszeit wie Eis und Schnee. Selbst wenn es heute fast alle Gemüsearten das ganze Jahr über gibt, hat Wintergemüse einen ganz eigenen Reiz. Man kann herrliche vegane Gerichte daraus zaubern, die in die frostige Zeit hervorragend passen. Aber noch viel besser ist, sie in frisch gepressen Säften mit einzuarbeiten und sich damit einen Energieschub vom regionalen Wintersuperfood zu verschaffen.

Was macht gerade Wintergemüse so wertvoll?

Früher war das Wintergemüse so wichtig, weil es im Winter frisch geerntet werden konnte und in einer Jahreszeit, in der sonst nichts Frisches zu bekommen war, Vitamine und andere wertvollen Inhaltsstoffe lieferte. Ganz besonders zu erwähnen ist auch, das Grünes Blattgemüse weitaus mehr Vitamin C auf 100 mg enthält als manch Zitrusfrucht.

Seltsamerweise aber haben selbst Menschen, die im Sommer leidenschaftlich gern Gemüseteller, Salate und Rohkost essen, im Winter oft eher Lust auf Wärmendes, Deftiges und Würziges und greifen instinktiv auf die verschiedenen Kohlsorten, eben die typischen Wintergemüse, zurück. Das ist nicht allein eine Gewohnheit sondern hat seinen Grund, denn dieses Supergemüse enthält alles, was der Mensch im Winter braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. In ihm steckt mehr Power und Lebenskraft als in den eher milden Sommergemüsen wie Zucchini, Aubergine, Fenchel, Avocado, Spargel und co, mögen sie auch noch so vitaminreich sein.

Welche Vitalstoffe hat Grünkohl – das gesündeste Wintergemüse überhaupt?

Der Grünkohl, auch Braunkohl oder Krauskohl genannt, wird fast überall auf der Welt gegessen und auch kultiviert. Ursprünglich stammt er aus den Mittelmeerländern. Er ist tatsächlich eines der gesündesten Gemüse überhaupt und enthält jede Menge Vitamine, Vitalstoffe und Mineralien. Schon in einer Tasse Grünkohl steckt das Doppelte eines Tagesbedarfes an Vitamin A und C und das Zehnfache eines Tagesbedarfes an Vitamin K. Er enthält aber auch doppelt soviel Calcium wie Milch, sowie die beiden sekundären Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin.

Sehr wichtig ist auch noch ein weiterer in allen Kohlsorten vorhandener Inhaltsstoff, das Diindolylmethan, kurz DIM genannt. DIM ist ein noch gar nicht hundertprozentig erforschter Powerstoff, der bei regelmäßiger Zufuhr regulierend auf hormonelle Störungen wirkt und sogar hormonell bedingte Krebsarten verhindern soll. Wer viel Grünkohl isst, leidet weniger unter Wechseljahres- und Prostata-Beschwerden und kommt insgesamt besser durch die dunkle kalte Jahreszeit. Darüber hinaus hat Grünkohl auch noch eine andere positive Eigenschaft. Er ist ein basisches Lebensmittel und wer es während seiner Erntezeit von November bis Februar rehgelmäßig isst, tut viel für seine Gesundheit. Der hohe Gehalt an Chlorophyll kommt uns auch bei grünen Säften zunutze, daher eignet sich Grünkohl optimal als frische Saftzutat, aber sieh selbst wie ich Grünkohl zu einem leckeren Grünkohl-Apfelsaft verarbeite.

Was macht Rosenkohl so gesund?

rosenkohl gesundDieses Wintergemüse ist ein Abart des ganz gewöhnlichen Kohlkopfes und durch Kreuzungen entstanden. Sein ursprüngliches Herkunftsland ist Belgien, heute wächst Rosenkohl hauptsächlich in West-und Mitteleuropa. Aber auch in Japan und Korea wird er gern gegessen. Auch er ist ein sehr wertvoller Lieferant gesunder Inhaltsstoffe. So enthält er die Vitamine A, B1, B2, B6, C, E, und K. Darüber hinaus ist er sehr reich an Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium und Eisen. Außerdem enthält Rosenkohl auch Phosphor und Mangan. Was viele Leute nicht wissen – der Vitamin C-Gehalt von Rosenkohl ist rund doppelt so hoch wie der von Orangen. Außerdem hat er einen hohen Fett- Protein- und Zuckergehalt, ist also sehr sättigend. Rosenkohl schützt nicht nur vor grippalen Infekten, er kräftigt auch den Organismus, hilft bei Schwächezuständen und beruhigt die Nerven. Rosenkohl soll sogar unterstützend bei Diäten wirken, er soll den Blutdruck und das schlechte Cholesterin senken und sogar arteriosklerotischen Veränderungen vorbeugen können.

Was ist das Besondere am Brokkoli?

Der Brokkoli ist ganz genau genommen kein richtiges Wintergemüse. Im Gegensatz zu Grünkohl und Rosenkohl kann er keinen Frost vertragen und wird auch nicht im Winter sondern im Sommer bis in den Spätherbst hinein geerntet. Er ist ein naher Verwandter des Blumenkohls und stammt wie dieser ursprünglich aus Kleinasien. Heute sind sein Hauptanbaugebiet Italien und andere westliche Mittelmeerstaaten. Der Name Brokkoli stammt aus dem Italienischen, Broccoli bedeutet einfach Kohlsprosse, manchmal wird er auch Italienischer Spargel genannt. Der Brokkoli ist sehr reich an Kalzium und enthält außerdem auch Beta-brokkoli gesundKarotin, Magnesium, Kalium, Zink, Eisen und Phosphor. Was ihn aber ganz besonders macht, sind die in ihm vorkommenden Clucosinolate. Diese Vorläufer der Senföle sind für den leicht bitteren Geschmack des Gemüses verantwortlich. Sie sind aber auch sehr gesundheitsfördernd und sollen sogar eine krebshemmende Wirkung haben. Amerikanische Wissenschaftler haben außerdem eine spezielle krebsbekämpfende Substanz sowohl im Brokkoli als auch im Rosenkohl gefunden. Sie heißt Indol-3-Carbinol und hat die Wirkung, sich den Krebszellen in den Weg zu stellen und ihre Ausbreitung zu behindern. Studien zu dieser Substanz gibt es zwar bisher nur im Bereich von Brustkrebs, aber es ist mehr als wahrscheinlich, dass sie auch bei anderen Krebsarten wirkt. Neben diesen sehr segensreichen Wirkungen hat Brokkoli auch noch eine andere positive Seite. Er hat sehr wenige Kalorien und ist damit auch für Menschen, die auf ihre Linie achten oder abnehmen möchten, sehr gut geeignet. An Brokkoli kann man sich guten Gewissens richtig satt essen. Entdecke die Vielfalt wie mal Brokkoli im Smoothie verwenden kann.

Fazit:

Grünkohl und Brokkoli kann man sozusagen optimal in Grünen Powersäften verwenden, ganz hervorragend passen sie auch in grüne Smoothies und machen die Powerdrinks damit noch viel gesünder. Aber natürlich auch fein geschnitten als Rohköstlichkeit sind sie äußerst empfehlenswert. Rosenkohl, Grünkohl und Brokkoli sind für mich das Mega Superfoodgemüse im Winter schlechthin! Also bleibt schön Grün und macht euch Fit!

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