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Zitronenkerne – Die Heilkraft in der Zitrusfrucht

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Zitronenkerne, die unterschätzte Phytopower

Dass Zitronen in vielerlei Hinsicht gesund sind und wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts insbesondere vor frischer-zitronenkern-und-saftErkältungskrankheiten schützen, wussten schon unsere Vorfahren. Auch das regelmäßige Trinken von Zitronenwasser dient der Gesunderhaltung des Körpers. Zudem schwört der ein oder andere Promi auf das Abnehmen mit Zitronensaft. Bei der Zitrone, handelt es sich um ein basisches Lebensmittel, das den Organismus entsäuert und zugleich entzündungshemmend wirkt. Zudem führt es den Zellen Flüssigkeit zu, spült die Nieren, reguliert die Einlagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken, regt die Verdauung an und heilt Magengeschwüre aus. Am Inneren der Zitrone, nämlich den Zitronenkernen, wurde aber lange Zeit nicht geforscht. Man wusste lediglich, dass sie Blausäure enthalten und deshalb für den Verzehr ungeeignet sein sollten.

 

Was steckt im Kern der Zitrone?

Inzwischen allerdings wird über die positive beziehungsweise negative Wirkung von Zitronenkernen für den menschlichen Organismus gestritten. Kritiker sehen nach wie vor die Gefahr der Vergiftung durch Blausäure an erster Stelle. Befürworter hingegen behaupten, dass man Zitronenkerne essen kann und dass Zitronenkerne gesund sind. Wem soll man glauben? Tatsächlich enthalten Zitronensäure Amygdalin, das eine Vorstufe von Blausäure ist. Tatsächlich sind aus diesem Grunde Zitronenkerne giftig. Allerdings müsste man schon etwa eine Tasse Zitronenkerne zu sich nehmen, damit der Blausäuregehalt im Organismus so stark ansteigt, dass er für die Gesundheit regelrecht gefährlich wird.

Nährwerte der Zitrone

Zitronen unterstützen die ausgewogene Ernährung. Darüber sind sich Fachleute einig. Die Zitrone enthält pro 100 Gramm

  • 0,3 Gramm Fett, davon 0,1 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 9 Gramm Kohlenhydrate, 2,8 Gramm Ballaststoffe
  • 1,1 Gramm Protein.

Cholesterin ist nicht vorhanden. Dafür ist die Zitrone voll von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Sie enthält zwei Milligramm Natrium, 138 Gramm Kalium, 26 Milligramm Kalzium, 0,6 Milligramm Eisen, acht Gramm Magnesium sowie die Vitamine A, C, D, B12 und B6. 100 Gramm geschälte Zitronen enthalten lediglich 29 Kalorien. Ein idealeres Lebensmittel gibt es zum Abnehmen kaum.

Warum können Zitronenkerne bei der Krebsheilung einen Vorteil bieten?

Zitronenkerne enthalten im Vergleich zu Aprikosen- und Kirschkernen nur sehr wenig Amygdalin und demzufolge nur wenige Vorstufen der als giftig bezeichneten Blausäure. Wer sie in moderater Anzahl isst, wird seinem Körper demnach nicht schaden. Wegen des eher geringen Anteils an Amygdalin im Zitronenkern kommt bei der Abspaltung der Blausäure nach dem Verzehr im Organismus auch nur ein Minimum des Enzyms ß-Glucosidase zum Einsatz. Gerade diesem jedoch schreiben Alternativmediziner seit einigen Jahren eine krebsvorbeugende und sogar krebsheilende Wirkung zu. Doch was ist es dann, das den Zitronenkern für die alternative Medizin so bedeutend macht? Es sind die im Zitronenkern befindlichen Limonoide.

Limonoide die wahre Kraft einer Zitrone

Limonoide kommen in der Zitrone im weißen Anteil der Schale und in den Zitronenkernen vor. Dort wirken sie als natürliche Insektizide und schützen die Frucht vor dem Schädlingsbefall. Doch auch für den menschlichen Körper sind sie von hoher Bedeutung, denn sie hemmen die Entstehung von Krebszellen und verhindern bei deren Vorhandensein ihre Ausbreitung. In Tierversuchen zumindest konnte eine Zerstörung von Magen-, Brust- und Lungentumoren nachgewiesen werden. Nun hoffen Wissenschaftler auf ähnliche Ergebnisse im menschlichen Körper. Der zu den Terpenoiden zählende Stoff könnte sogar vor dem dunklen Hautkrebs schützen. Bei Mäusen zumindest konnte ein solcher Effekt festgestellt werden.

Fazit:

Wenngleich davon auszugehen ist, dass Zitronenkerne gegen Krebs eingesetzt werden können, bleibt am Ende doch die Gefahr der Blausäurevergiftung, wenn man eine zu hohe Dosis an Zitronenkernen einnimmt. Sollte man deswegen auf die positive Wirkung der Zitronenkerne ganz verzichten? Das ist nicht notwendig. Man isst sie in Maßen. Limonoide sind, wenngleich in einem geringeren Teil, auch in Zitrussäften enthalten. Außerdem bieten Apotheken Nahrungsergänzungsmittel an, die diese Stoffe in einer höheren Konzentration enthalten. Auf diese lässt sich gefahrlos zurückgreifen. Bestimmte Limonoide, nämlich die R-(+)-Limonoide sind außerdem in vielen Kräutern enthalten, unter anderem in Dill und im Kümmel.

Persönliche Meinung:

Die Menge macht das Gift, und das Blausäure auch positive Effekte haben kann ist in weiten Teilen der Naturheilkunst bekannt. Daher verspeise ich selbst ab und zu ein paar Zitronenkerne und bin davon überzeugt das sie meinem Körper gut tun!

 

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