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Juni, die beste Zeit zum Wildkräuter sammeln

Wildkräuter enthalten rare Vitalstoffe und unschätzbare Heilsubstanzen. Sie gedeihen gratis in Wäldern, neben den Wegen, in Parkanlagen, selbstverständlich im eigenen Garten und natürlich auch auf Friedhöfen. Wildkräuter sind ein gutes Supplement für Suppen, Gewürzmischungen, Salate, Smoothies und Pestos. Sonstige sind genau die passenden Heilpflanzen, um einfach Tinkturen oder Tees mit heilender Wirkung zu produzieren.

Wildkräuter sind Pflanzen, die keiner Kultivierung eines Menschen bedürfen. Deswegen sind die kompletten Vitalstoffe in der ursprünglichen Wildpflanze eingeschlossen. Sie gedeihen ohne Hilfe des Menschen und sind unglaubliche Überlebenskünstler. Sie überstehen lange Trockenphasen und widrigen Bodenverhältnissen. Keine chemische Keulen sind für Wildkräuter erforderlich, da sie kaum von Insekten oder Pilzen in Mitleidenschaft gezogen werden. Kunstdünger ist für Wildkräuter schädlich, da ein automatischer Nährstoffverlust der Pflanze eintritt.

Einen überdurchschnittlichen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt weisen die wilden Kräuter auf. Nur sehr wenige Wildkräuter können bislang Studien aufweisen. Die bereits bestehenden Werte zeigen, dass unser kulturelles Gemüse auf den hinteren Plätzen landet. Das Gänseblümchen enthält im Vergleich zum Kopfsalat einen dreifachen Kaliumgehalt. Calcium ist fünfmal mehr sowie Magnesium dreimal mehr enthalten. Dabei ist das Gänseblümchen im Mittelfeld anzusiedeln. Spitzenreiter bei Wildkräutern mit einem Reineiweissgehalt von 7,2 Gramm ist die Malve. Sie verdrängt Grünkohl mit einer Proteinmenge von 3 Gramm pro 100 Gramm Gemüse auf den hinteren Platz.

Geschmacklich bieten Wildkräuter ein deutlich besseres Aroma und eine bessere Würze als Kultursalate. Neben dem enormen Anteil an Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt befinden sich mehr bioaktive Pflanzenstoffe in den wilden Kräutern. Gerade diese Pflanzensubstanzen sind in der Lage Krankheiten zu heilen bzw. vorzubeugen. Bitterstoffe sorgen für eine natürliche Darmflora und wirken vorbeugend gegen Pilzinfektionen. Viele Wildkräuterarten enthalten Gerbstoffe. Dadurch werden Entzündungen gehemmt und Gifte unschädlich gemacht.

Wer selbst in der Lage ist, leistungsfähige Medizin der Natur zu entnehmen und diese zubereitet, ist weniger abhängig als Personen, die auf den Mediziner, Apotheker oder die Pharmaindustrie zurückgreifen müssen.